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Case Study

Test-Gap-Analyse


Munich Re erweitert bestehende Testprozesse.

Munich Re steht für ausgeprägte Lösungsexpertise, konsequentes Risikomanagement, finanzielle Stabilität und große Kundennähe. Das Geschäftsmodell von Munich Re basiert auf der Kombination von Erst- und Rückversicherung unter einem Dach. Munich Re ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit über 43.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Eine einwandfrei funktionierende Software ist für das Unternehmen daher von essentieller Bedeutung. Um die Qualität ihrer Anwendungen sicherzustellen, setzt Munich Re auf die Kombination von automatisierten und manuellen Testfällen. Der Testprozess wird dabei risikobasiert gesteuert. Ungetestete Änderungen, welche in Produktion gelangen, haben typischerweise eine fünf mal höhere Fehlerwahrscheinlichkeit. Welcher Code von einem Testlauf tatsächlich ausgeführt wird und welche Codeteile ungetestet bleiben ist deshalb eine wichtige Information.

Auftrag


Mit Hilfe der Test-Gap-Analyse werden ungetestete Änderungen für ein Portfolio von SAP- und .Net-Anwendungen identifiziert und visualisiert. Hierzu werden sowohl die Änderungen am System seit einem Referenzzeitpunkt (z.B. dem letzten Release) betrachtet als auch Ausführungsinformationen aus den Testumgebungen. Diese werden mit einem minimal-invasiven Profiler erhoben, um den Testverlauf so wenig wie möglich zu beeinflussen. In die Analyse werden dabei sowohl Unit- als auch manuelle Tests eingeschlossen. Die Ergebnisse werden den Testmanagern in Form von Dashboards zur Verfügung gestellt. Unter Berücksichtigung der Kritikalität der ungetesteten Codeteile, des Risikos der Änderungen und des verfügbaren Budgets können die Testmanager die verbleibenden Testaufwände zielgerichtet einplanen.

Nutzen


Munich Re erhält Transparenz darüber, welche Codeteile tatsächlich vom Test durchlaufen werden und welche Änderungen ungetestet bleiben. Hierdurch wird es möglich, schon während der Testphase gezielt Testfälle zu ergänzen, um geänderte und damit potenziell fehleranfälligere Bereiche zu testen und vorhandene Testressourcen effektiv einzusetzen. Damit wird den Testmanagern ein Werkzeug an die Hand gegeben, das eine objektive Bewertung des Testverlaufs ermöglicht. Die Erweiterung der bestehenden Testsuiten hilft Munich Re, Testfälle so zu wählen, dass erkannte Lücken mit minimalem Aufwand geschlossen werden können.